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Gesangverein 1845 e. V. Nack
Entstehung der Sängerhalle

Nach dem Krieg, im Jahre 1950, wurde der Gesangverein wieder ins Leben gerufen. Die Sängerzahl wuchs rapide, so dass sieh einige Leute Gedanken machten, wo die Singstunden und Feste abgehalten werden können. Man entschloss sich eine Halle zu bauen.

Eine außerordentliche Generalversammlung am 03.11.1951 beschloss den Bau der Halle. Am 29.11.1951 entschied sich eine neu einberufene außerordentliche Generalversammlung für den Ankauf des Anwesens Weber in der Hauptstraße 41 zum Preis von DM 5500,00. In unermüdlicher Kleinarbeit schuf der Organisationsausschuss die notwendigen finanziellen Voraussetzungen. Aus einer von allen Ortsbewohnern unterstützten Spendenaktion flossen die Mittel zum Ankauf des Grundstückes. Die Gemeinde spendete spontan DM 1000,00. Am 11.01.1952 erfolgte der erste Spatenstich. Nun hob ein Schaffen und Werken an, wie es Nack noch nicht erlebt hatte. Die Dichterworte „Frisch Gesellen seid zur Hand, soll das Werk den Meister loben, doch der Segen kommt von oben" beflügelten Frauen und Männer zur Tat.

Im August 1952 gingen die Bauarbeiten ihrem Ende entgegen. „Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit" - dieser Leitspruch hatte seine schönste Erfüllung gefunden. Am 23.08.1952 wurde die Sängerhalle im Rahmen einer Feierstunde ihrer Bestimmung übergeben. Als erstes Chorwerk erklang an diesem Abend der Weihechor. Im Juli 1953 wurde dann das Wohnhaus eingeweiht.

Hiermit hat sich Nack selbst das schönste Denkmal gebaut. Am Aschermittwoch 1965 (04.03.65) morgens um 8.30 Uhr stürzte die Sängerhalle unter der Schneelast ein.

Die Aufräumungsarbeiten fanden am 27.03.1965 durch die freiwillige Feuerwehr Nack statt. In der Vorstandssitzung am 25.03.1965 wurde der Wiederaufbau der Halle beschlossen. Die Finanzierung sollte über Spenden und Bausteine gesichert werden. Außerdem plante man, billige Darlehen bei Kreis, Land und Sängerbund aufzunehmen. Auch diese Arbeiten gingen zügig voran und man konnte mit einem Freundschaftssingen am 01.05.1966 die wieder errichtete Halle einweihen.

Die Anteilscheine wurden durch eine Verzichtserklärung der Inhaber als Spende dem Verein überlassen. Im Jahr 1993 konnte man die Restschuld begleichen und die Halle war nun endlich im Besitz des Gesangvereins. Die Halle wird vom Gesangverein, der Gemeinde und allen Ortsvereinen sowie auch Mitgliedern des Vereins, sogar von Nachbarvereinen für deren Jubiläen genutzt und ist so der Mittelpunkt der LJ Gemeinde. Der Gesangverein hält seine Singstunden in der Halle ab, jeweils montags von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr. Jeder Bürger ist dazu willkommen. Besuchen Sie einmal die Singstunde und Sie werden sehen, wie fröhlich es bei uns zugeht. Selbstverständlich sind wir auch für jedes nichtaktive Mitglied dankbar.

Besuchen Sie uns. Sie werden es nicht bereuen!